Ok, aber jetzt wirklich zum letzten Mal online! Am 11.06.2022 fanden sich 14 Vereinsmitglieder in einem Zoom Meeting zusammen, um das vergangene Vereinsjahr zu rekapitulieren. Neben den alljährlichen Punkten der Tagesordnung, wie den Neuwahlen (hier bleibt alles beim Alten) und dem Finanzbericht,  gewährte uns Felix einen spannenden Einblick in die Fortschritte bezüglich des Bambuszahnbürstenprojektes in Zusammenarbeit mit der TU München. Wir sind alle ganz gespannt. Die ersten Prototypen sehen bereits vielversprechend aus und die Planung der Umsetzung läuft auf Hochtouren. 

Es fällt uns schwer die Füße still zu halten und wir möchten spätestens im Herbst 2023 wieder mit euch in Madagaskar unterwegs sein. Also wär Interesse hat, meldet sich doch bitte Anfang nächsten Jahres bei uns. Wir freuen uns auf euch! 

Nächstes Jahr sehen wir uns in Würzburg bei Kaffe, Kuchen und Brückenschoppen! 

Liebe Grüße

Nina, Miriam, Marie und Matthias 

Aufgrund offensichtlicher Umstände liegt die Vereinsarbeit weitestgehend auf Eis. Und auch wenn dieses Foto des letzten Skype Treffens mit dem Vereinsvorstand die allgemeine Motivationslage nicht treffender beschreiben könnte, haben wir große Lust mit euch zusammen den Stand by Modus zu beenden. Zusammen mit unserem Team Aktiv suchen wir Ideen und versuchen Konzepte zu entwickeln, wie sich die Einsätze perspektivisch umsetzen lassen. Dabei freuen wir uns über jede helfende Hand, die Lust hat, uns dabei zu unterstützen. Und dann können wir es kaum erwarten, euch dieses Jahr zur Mitgliederversammlung zu sehen, auch wenn diese (hoffentlich ein letztes Mal) über Zoom stattfinden wird. 

Wir sind optimistisch 2023 wieder in Madagaskar unterwegs zu sein. Alle Interessierten können sich gern ab September per Mail melden.

Allerliebste und inzwischen wieder höchst motivierte Grüße  

Nina, Matthias, Miriam und Marie 

2021 sehen wir uns endlich wieder persönlich, tauschen Erfahrungen aus und fallen uns bei einem Glas Wein auf der alten Mainbrücke in Würzburg in die Arme. Das haben wir uns bis zum Ende gewünscht, doch stattdessen verbrachten wir auch dieses Jahr die Hauptversammlung ganz im Gebot des Social Distancing zuhause vor unseren Laptops.

Am 26.6. pünktlich um 10.30 Uhr trafen wir uns also im Zoom Meeting. Die Vereinsvorsitzenden Nina Sickenberger, Miriam Markfort und Marie Steinborn leiteten durch die Tagesordnung und gaben einen Überblick über die Vereinsaktivitäten und Projekte innerhalb des „Pandemiejahres“ . Unser Vereinskassierer Matthias Sickenberger stellte den Finanzbericht vor, der von Bettina Pranghofer geprüft und bestätigt wurde.

Am Ende ergab sich eine spannende Diskussion und es kamen kreative Ideen auf, wie wir die Vereinsarbeit zukünftig und vor allem auch unter den aktuellen Umständen fortführen können. Auch wenn wir nun seit über einem Jahr keine Einsätze in Madagaskar planen können, schauen wir motiviert und optimistisch in die Zukunft.

In diesem Sinne - Bis nächstes Jahr in Würzburg! Wir können es kaum erwarten euch alle wieder persönlich zu sehen. Und auch wenn aller guten Dinge drei sind, würden wir es in puncto Online-Mitgliederversammlung doch sehr gern dabei belassen. 

In der Februar Vorstandssitzung haben wir das Geschehen rund um die Covid-19-Pandemie noch einmal ausgiebig diskutiert und mussten leider zu dem Entschluss kommen, alle Einsätze für 2021 abzusagen. Es ist uns sehr schwer gefallen, diese Entscheidung zu treffen, hatten wir doch so große Hoffnung, unsere zahnärztlichen Einsätze in Madagaskar in der zweiten Jahreshälfte 2021 wieder aufzunehmen. Doch leider spricht alles gegen eine ordentliche Einsatzplanung und -vorbereitung, und auch die Durchführung selbst bleibt zu ungewiss.

Viele Einsatzinteressenten hatten aufgrund der fehlenden Planungssicherheit ohnehin schon von selbst abgesagt. Bei allen anderen stießen wir glücklicherweise auf großes Verständnis.

Nun bleibt uns zu sagen: Auf ein hoffentlich (!!!) besseres 2022! Wir wünschen uns sehr, ab Februar/März 2022 unsere zahnärztliche Arbeit in Madagaskar wieder aufnehmen zu können. Bei Interesse an einem Einsatz (02/03 2022 oder 08/09 2022) möchten wir euch bitten, uns im September diesen Jahres wieder per E-Mail (info (at) planet-action.de) zu kontaktieren. Im September kann man die Lage dann hoffentlich schon etwas besser einschätzen (Impferfolge, Flugreisen, etc.).

Bis dahin bleibt alle gesund! Und bleibt uns bitte verbunden!

In Madagaskar wurde der Gesundheitsnotstand, der seit März verhängt wurde, aufgehoben. Die starken Ausgangssperren bestehen nicht mehr und das Gesundheitssystem vor Ort ist inzwischen weniger überlastet, jedoch weiterhin schlecht aufgestellt. Insgesamt scheint das Land eher weniger betroffen von der Covid-19 Pandemie mit einzelnen regionalen Schwerpunkten. 

Da Madagaskar weiterhin als Risikogebiet eingestuft wird, ist die Einhaltung einer Quarantäne und ein PCR Test verpflichtend bei der Rückreise nach Deutschland. 

Laut den Angaben des Auswärtigen Amtes scheint die madagassische Luftverkehrsbehörde aktuell keine touristische Einreise z.B. nach Nosy Be zuzulassen. Der internationale Flughafen in Antananarivo ist für Passagiermaschinen bis auf Weiteres gesperrt. 

Grundsätzlich ist bei Einreise ein negativer PCR Test vorzulegen, der nicht älter ist als 72 Stunden. Reisende werden zusätzlich kostenfrei bei Einreise am Flughafen getestet. Bis zur Auswertung ist eine Quarantäne auf eigene Kosten in einem ausgewählten Hotel verpflichtend. 

Mit einem weinenden Auge haben wir uns letzte Woche entschlossen, die geplanten Einsätze für Februar und März 2021 abzusagen. Unter den aktuellen Umständen ist es nicht möglich, unsere Einsätze vor Ort so zu gestalten wie wir es uns vorstellen. 

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und beobachten weiter die Entwicklung der Pandemie in den einzelnen Einsatzgebieten. 

Aufgrund der weltweiten gesundheitspolitischen Ausnahmesituation können wir unserer Arbeit zurzeit nicht wie gewohnt nachgehen und unsere zahnmedizinischen Einsätze sind vorerst verschoben. Mit umso mehr Motivation widmen wir uns deshalb anderen Aufgaben wie dem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“.

Am 23. Oktober fand das zweite persönliche Treffen der Projektpartner an der TU München statt. Dieses Mal trafen sich, unter Einhaltung strenger Corona-Maßnahmen, Vertreter von MedTechOneWorldStudent und Planet Action. Einige Teilnehmer schalteten sich außerdem per Video dazu. Es wurden Statusberichte vorgelegt, die ersten Prototypen vorgestellt und der weitere Projektablauf geplant.

Wir waren auch diesmal wieder begeistert vom freiwilligen Engagement der Studierenden und Dozenten, die mit innovativen Ideen und viel Motivation das Projekt vorantreiben. Gemeinsam arbeiten wir zielstrebig daraufhin mit einem ausgereiften Konzept nach Madagaskar aufzubrechen zu können, sobald dies wieder möglich ist.

Nach zahlreichen Videokonferenzen, Telefonaten und E-Mails konnten sich nun endlich am 26.06.2020 durch die gelockerten Corona-Maßnahmen alle an dem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“ beteiligten Vereine für ein erstes persönliches Treffen zusammenfinden. Wir hatten in den Räumen der TU-München unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen die Gelegenheit, uns über zukünftige Vorgehensweisen und Konzepte auszutauschen.

Der studentische Verein MedTechOneWorld-Student stellte mögliche Produktionsverfahren für Bambuszahnbürsten vor und erläuterte sowohl technische Details als auch noch zu lösende Probleme, an denen sie aktuell arbeiten.

Mit der Erfahrung des Vorstandes vom deutsch madagassischen Verein Esslingen durch ihre langjährige Arbeit in Madagaskar konnten wir die vorgestellten Konzepte mit den vor Ort herrschenden Begebenheiten abgleichen und anpassen.

In Zusammenarbeit mit dem DMVE und MedTechOneWorldStudent möchte Planet Action zukünftig eine von Madagassen selbstständig geführte Bambuszahnbürstenproduktion etablieren. Wir hoffen sehr, dass wir bald einen gemeinsamen Einsatz nach Madagaskar planen können und sind gespannt auf weitere Ergebnisse.

Während unserer Einsätze in Madagaskar und Malawi konnten wir mit Besuchen an Schulen und Krankenhäusern vielen Kindern und Erwachsenen den Umgang mit einer Zahnbürste nahebringen. Leider ist uns auch aufgefallen, wie schnell sowohl die Verpackung als auch die Zahnbürsten selbst nach Gebrauch einfach in die Natur entsorgt wurden und als Müll endeten.

Mit unserem Projekt „Bambuszahnbürsten aus Madagaskar“ wollen wir dieses Problem angehen und unsere Einsätze zukünftig nachhaltiger gestalten. Durch die Herstellung von Bambuszahnbürsten aus lokalen Rohstoffen vor Ort, wollen wir den Plastikmüll, der während unser Einsätze entsteht, reduzieren. Das Einbinden der lokalen Bevölkerung in Produktion und Vertrieb der Zahnbürsten soll einigen Madagassen/-innen die Möglichkeit geben, ihre Lebenssituation durch einen Lohnerwerb zu verbessern. Ein Teil der von uns in Deutschland gesammelten Spenden, welche wir normalerweise für den Erwerb von Materialien aus Europa verwenden, soll zukünftig direkt in den Kauf der Bambuszahnbürsten aus Madagaskar investiert werden. Damit hätten wir die Möglichkeit unsere Spendengelder direkt an die madagassische Bevölkerung weiterzugeben.

Zusammen mit dem Deutsch-Madagassischen-Verein Esslingen und dem studentischen Verein MedTechOneWorld-Student von der TU-München wollen wir ein Konzept erarbeiten, welches es den Madagassen/-innen ermöglichen soll, die Produktion und den Vertrieb zukünftig selbständig durchzuführen.

Projektmanager dieses ambitionierten Projekts ist unser Vereinsmitglied und Mitglied im „Team Aktiv“ Felix Geidel.

Beim diesjährigen PR-Bild-Award von News Aktuell haben zwei Bilder von Planet Action die finale Abstimmung erreicht und können jetzt von dir gevoted werden!

Die Aufnahmen von Tim Halstenbach entstanden bei einem Hilfseinsatz von Planet Action auf Madagaskar. Sie wurden von einer Fachjury aus über 800 Einreichungen in den Kategorien "NGO" und "Portrait" in die Shortlist von jeweils zehn Bildern gewählt. In der Kategorie "NGO" ist das Bild "Zahnbürsten für alle" ausgewählt worden. Es zeigt Schulkinder einer madagassischen Grundschule, die ihre neuen Zahnbürsten in die Höhe strecken und zeigt damit sehr gut, dass in Putzaufklärung und -instruktion eine wichtige Aufgabe unserer Einsätze liegt. Das Bild "Vom Leben gezeichnet" ist in der Kategorie "Portrait" nominiert und entstand im provisorischen Wartezimmer der zahnärztlichen Behandlungsstation. Es zeigt das ausdrucksstarke Gesicht einer Madagassin, die geduldig auf ihre Behandlung wartet.

Tim Halstenbach studiert Zahnmedizin in Freiburg und nahm im August 2019 an einem zahnärztlichen Einsatz im Süden Madagaskars teil.

Du kannst für diese Bilder abstimmen unter https://www.pr-bild-award.de/Voting/

Jede Stimme zählt! Deshalb stimme bitte für die beiden Bilder und teile fleißig den Link.

Die Abstimmung endet am 2. Oktober.

Der Vorstand lud zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein, die dieses Jahr am 18.07.2020 aufgrund der Covid-19-Kontaktbeschränkungen im digitalen Format online via Zoom stattfand.

Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Nina Sickenberger, berichteten die 2. und 3. Vereinsvorsitzenden Miriam Markfort und Marie-Luise Steinborn von den Einsätzen und Aktionen im vergangenen Jahr 2019. Der Kassenbericht wurde von dem Vereinskassier Matthias Sickenberger vorgetragen und durch die Kassenprüferin Bettina Pranghofer auf dessen Richtigkeit bestätigt. Alle Vorstandsämter wurden mit absoluter Mehrheit wiedergewählt. Auch auf das alljährliche Gruppenfoto musste dank Screenshot-Funktion in diesem Jahr nicht verzichtet werden.  Abschließend bedankte sich der Vorstand für das einsatzreiche Jahr 2019 und hofft, dass sich die globale Gesundheit bald bessert und die Einsätze in unseren Partner-Projekten im Jahr 2021 wieder aufgenommen werden können.

Obwohl wir ein persönliches Zusammentreffen in Würzburg immer sehr genießen, war die Online-Mitgliederversammlung eine gute Gelegenheit, das Vereinsjahr 2019 abzuschließen und sich zumindest digital wieder zu sehen.

Die aktuelle Situation und die Sicherheitshinweise für unser Einsatzgebiet Madagaskar sind derzeit wie folgt:

Die madagassische Regierung hat alle nationalen und internationalen Flughäfen für Passagiermaschinen immer noch gesperrt, um die Ausbreitung von Covid 19 weiterhin zu verhindern. In den Regionen Analmanga (mit Antananarivo), Haute Madsiatra, Boeny und in der Hafenstadt Toamasina sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe komplett gesperrt. In diesen Gebieten, sowie in der Region Itasi gilt eine Ausgangsperre von 21-4 Uhr. Fahrten mit Taxibusen und Überland-Taxis sind in diesen Gebieten gänzlich verboten. Fahrten mit Mietwagen und Auto sind nur mit maximal drei Personen, Masken, einem negativ Bescheid  von Covid 19 und einer Sondererlaubnis erlaubt. Gewährbliche Aktivitäten sind nur von 6-13 Uhr erlaubt. Nach 13 Uhr ist die Bevölkerung angehalten, sich zu Hause (im Hotel) aufzuhalten. Es werden verstärkt Kontrollen durchgeführt, da nur Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Einkaufen sowie zu Arztbesuchen offiziell erlaubt sind.

Trotz dieser aktuell negativen Nachrichten und Entwicklungen, bleiben wir optimistisch, dass sich die Situation in Madagaskar für die Bevölkerung bald verbessert und wir demnach unsere Einsätze 2021 wieder ausführen können. Wir werden den Verlauf der Pandemie in unseren Einsatzgebieten weiter beobachten.

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